• Galeristin GUM

ARTUR! 11

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Bielefelder Galerie-Hopping 2020


Die Bielefelder OFF-Space-Galerien trotzen der Pandemie und werden auch unter erschwerten Bedingungen (mit Berücksichtigung der AHA- Hygieneregeln) in diesem Herbst ihre Kunst präsentieren und interessante Ausstellungen ausrichten. Am Freitag, 9.10.2020 von 19 bis 24 Uhr wird Arthur! 11, das alljährliche Bielefelder Galerie-Hopping stattfinden. Nach dem unbeschwerten zehnjährigen Jubiläum im vergangenen Jahr wird die diesjährige gemeinsame Kunstnacht allen Beteiligten vermutlich etwas mehr "Leidenschaft für die Kunst" (wie sie vor dem Rathaus in der Skulptur "Passione per l'arte" von Sandro Chia materialisiert ist) abverlangen.

Geduld und Gelassenheit sollte man mitbringen, wenn man möglicherweise eine Weile draußen warten muss, ehe man in kleinen Gruppen die Galerieräume betreten darf. Trotz allem soll den Bielefelder Kunstinteressierten auch 2020 wieder ein Galerie-Hopping angeboten werden.

In diesem Jahr sind Artists Unlimited Galerie, atelier D, Galerie GUM, Galerie Perspektive im Ostblock Kulturhaus, Raumstation und die treppenhausgalerie in der akw dabei.


Die Ausstellung in der Artists Unlimited Galerie hat den Titel "Unbody". Paloma Riewe und Maria Visser stellen in ihrer gemeinsamen Ausstellung den Übergang zwischen Fläche und Körper ins Zentrum. Sie befragen hierbei Bezüge zum Volumen, der Haut und der Hülle.


Das atelier D präsentiert Arbeiten von Michael Strauß. Die Zeit eines unabsehbaren Umbruchs scheint nahe, deswegen lauscht die Ausstellung "GASSENhauer, Untersuchungen über die Auflösung der Gestalt" nicht der süßen Melodie des Mainstreams, sondern hört auf den Lärm der Zeit, der um die Häuser weht.


Nach der Vorbereitung der Ausstellung "MIRABILIA de generatione et corruptione" mit ausgestreuten Miniaturen auf dem Jakobswegen von Bielefeld bis Köln zeigt der Bielefelder Künstler Gereon Inger in der Galerie GUM eine begehbare Wunderkammer in den verdunkelten Räumen der Galerie.


In der Galerie Perspektive im Ostblock Kulturhaus werden vier Künstler*innen des Kulturhauses – Heide Fernandes da Silva, Agnetha Jaunich, Angelika Schneidewind, Dirk Topel – aus den Sparten Bildende Kunst und Performance "Kunstvoll der Leere begegnen" und Erfahrungen, Sinnierten und Lebensräume der Krise interpretieren.


Eva Preckwinkel ermöglicht den Besucherinnen der Ausstellung "Brettchen und Blaster" in der Raumstation, sich Corona-gerecht ihren Exponaten anzunähern und lasierende Acrylmalerei und Pinselzeichnungen auf schrundigem und äst-löcherigem Industriesperrholz nachhaltig auf sich wirken zu lassen.


In der treppenhausgalerie in der autokulturwerkstatt (akw) zeigt Liz Crossley eine Auswahl von Arbeiten mit dem Titel "Land - Schafft - Geschichten", die anschaulich machen, dass und wie sie sich, ausgehend von der Diamantenstadt Kimberly, ihrem Geburtsort in Südafrika, in Wort und Bild mit der heimatlichen Landschaft, ihrer Geschichte und den Themen Kolonialismus und Kapitalismus beschäftigt und die Besucher*innen durch partizipative Strategien daran beteiligt.

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