• Galeristin GUM

Gereon Inger | Eine Wunderkammer aus Werden und Vergehen

Aktualisiert: Juli 29

| Von Bielefeld nach Köln, von Artists Unlimited zu St. Ursula |


Gereon Inger ist unterwegs. Er geht den Jakobsweg von Bielefeld nach Köln. Am 9. Juli ist er gestartet, und eine knappe Woche später gibt es hier eine Dokumentation der ersten Tage seiner Wanderung.


"Eine Wunderkammer aus Werden und Vergehen" - so nennt Gereon Inger sein Projekt. Er sagt: "Die Bilder stammen zum Teil aus der Installation 'Jakobsleiter' bei Artists Unlimited 1992, und ich beende die Wanderung mit einer Ikonostase der 11 Jungfrauen (Ursula-Legende, Arbeiten von 1993) an St. Ursula in Köln.

Unterwegs werde ich über 100 kleine Drucke der Miniaturen in kleinen 'Bilderstöckchen' aus Abfall inszenieren und die GPS-Daten veröffentlichen, sodass vielleicht andere den Verfall dokumentieren können.

Auf dem Weg besuche ich Menschen, die für meine Arbeit wichtig waren und diskutiere mit ihnen das 'Werden und Vergehen' in der Kunst. Daraus entwickelt sich dann das Konzept für die Ausstellung in der Galerie GUM."

Es sind lauter kleine Wunderkammern am Wege. Man kann sie per GPS-Daten finden oder mit besonderem Augenmerk auf das Überraschende, Unvermutete.

Die Wanderung ist zu Ende. Gereon Inger hat sein Ziel in Köln erreicht.

"Eine Wunderkammer am Weg von Bielefeld über Münster und Düsseldorf nach Köln entlang der Jakobswege. Meine Miniaturmalereien vom Anfang in den 80ern leben als Faksimile-Drucke neu aufgelegt mit meinem Konzept von der Erzählung im Raum. (...) Die Erzählung von Sein, Werden, Vergehen und Nichts führt in die Ausstellungsaktionen vom 18.09. bis 20.10.2020 in der Galerie GUM, Siegfriedplatz, Weststraße 66, 33622 Bielefeld."

MIRABILIA de generatione et corruptione | Eine Wunderkammer aus/von Werden und Vergehen

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